Am 24. September ist Bundestagswahl! Denken wir neu.


Hebammen im Kreis Viersen brauchen Unterstützung Bundestagskandidat Andreas Bist (FDP) will helfen

Bernadette Nopper, Claudia Wolsing und Andreas Bist im Gespräch
Bernadette Nopper, Claudia Wolsing und Andreas Bist im Gespräch
Wenn sie über die schwierigen Bedingungen ihres Berufsstandes sprechen, dann kommen die Kreisvorsitzenden des Landesverbandes der Hebammen NRW e.V., Claudia Wolsing und Bernadette Nopper schnell in Fahrt. In ihrem Zuständigkeitsbereich in der Region Mönchengladbach und vor allem im Kreis Viersen gibt es für ihren Berufszweig mehr Hindernisse als Zukunftschancen. Die negativen Folgen haben die beiden engagierten Hebammen jetzt in einem persönlichen Gespräch mit dem Bundestagskandidaten der FDP im Kreis Viersen, Andreas Bist schildern können.

Claudia Wolsing nennt die Probleme beim Namen: „ Eine Hebamme betreut Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt. Das ist gut für alle, denn je genauer die Hebamme Mutter und Kind kennt, desto besser kann sie die Eltern unterstützen. Leider ist das heute nur noch sehr einge- schränkt möglich. Hebammen, die beispielsweise in Krankenhäusern arbeiten, müssen häufig mehrere Geburten zeitgleich begleiten. Daher ist eine individuelle Betreuung, wie es sich die Eltern wünschen, im stressigen Schichtbetrieb kaum mehr zu leisten.“

Bernadette Nopper macht insbesondere auf die wirtschaftliche Situation der Hebammen aufmerksam: „Haftpflicht-und Versicherungsbeiträge sind für freiberufliche Hebammen kaum noch bezahlbar. Hierfür muss man über 6800 Euro pro Jahr aufwenden. Die Verdienste von Hebammen decken die Versicherungskosten immer weniger, daher muss die Politik dringend eingreifen.
Anderenfalls können freiberufliche Hebammen bald nicht mehr von ihrer Arbeit leben.“

Diese Entwicklung hat Folgen. So stellt der Landesverband der Hebammen fest, dass nicht an jedem Ort so viele Hebammen arbeiten, wie gebraucht werden. Schon in den Städten sei es schwierig, eine Hebamme zu finden, die noch Termine frei hat. Vor allem in ländlichen Regionen gäbe es oft keine Hebamme mehr oder sie ist zu weit weg. Claudia Wolsing sagt hierzu: „Kinder richten sich bei ihrer Geburt nicht nach der Entfernung zur nächsten Hebamme. Wir brauchen deshalb eine flächen- deckende Versorgung, damit jede Frau rund um Schwangerschaft und Geburt betreut werden kann.

Andreas Bist, der nicht nur Bundestagskandidat der Freien Demokraten ist, sondern sich als stellvertretender Vorsitzender im Kreis Viersen insbesondere für die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum einsetzt, möchte den Hebammen Unterstützung zukommen lassen:
„Die Entwicklung ist in der Tat dramatisch. Zwar hat die FDP noch unter der rot/grünen Landesregierung einen Antrag auf Unterstützung der Hebammen gestellt, selbiger ist jedoch im Landtag abgelehnt worden. Aber wir bleiben an dem Thema dran und werden prüfen, wie wir das Thema wieder auf die politische Agenda bekommen können. Für mich im Kreis ist daher die Frage von Bedeutung, was wir im Kreis Viersen für die Hebammen und vor allem für die werdenden Eltern tun können.“ Bist möchte alle Möglichkeiten auf den Tisch bringen. So könnten die Kommunen nach seiner Ansicht zum Beispiel in Ärztezentren kostenfrei Räume bereit stellen, die die Hebammen nutzen können. „So wären die Hebammen wieder nah erreichbar, das wirtschaftliche Auskommen wäre verbessert und vor allem wäre die Versorgung der Eltern und Babies vor Ort gesichert“, so Bist abschließend, der hierin auch einen Standortfaktor für das attraktive Leben im Kreis Viersen sieht.

FDP: Stillstand bei der Krefelder Justiz Personelle Probleme bei der Staatsanwaltschaft

Wolfgang Lochner, Kreisvorsitzender
Wolfgang Lochner, Kreisvorsitzender
„Die Situation bei der Staatsanwaltschaft Krefeld , die im Kreis Viersen auch für Willich, Tönisvorst, Kempen, Grefrath, Nettetal und Brüggen zuständig ist, ist infolge Personalmangel und Überlastung mittlerweile dramatisch“, sagt der FDP-Kreisvorsitzende Wolfgang Lochner. Lochner, der als Rechtsanwalt seit Jahrzehnten vornehmlich als Strafverteidiger tätig ist, kennt die Problematik bei der Krefelder Justiz genau.
„Die Verschleppung von Verfahren durch die Staatsanwaltschaft hat in einem Ausmaß zugenommen, wie ich das in 30 Jahren meiner Praxis so noch nicht erlebt habe. Das kommt in immer mehr Fällen einem Stillstand der Justiz gleich“, so der FDP-Kreisvorsitzende Wolfgang Lochner. Mit konkreten Zahlen und Fakten aus seinem beruflichen Umfeld kann Lochner seine Behauptungen belegen. So sagt der vor allem im Jugendstrafrecht erfahrene Rechtsanwalt: „Früher gab es in Kempen am Jugendschöffengericht pro Jahr zirka 120 Verhandlungen, 2016 waren es ca. 60 und aktuell sind es in diesem Jahr nur noch ca. 30 Vorgänge. Da die Anzahl von Strafdelikten nicht zurückgegangen ist, hat die fehlende Anbahnung von Verfahren zur Folge, dass Strafen nicht auf dem Fuße folgen und der Eindruck entsteht, dass die Rechtsanwälte ihre Arbeit nicht gut erledigen.“
Wolfgang Lochner meint, dass die Politik den Focus bisher fast ausschließlich auf die Engpässe bei der Polizei gerichtet hat. „Es war aber für die Insider bei den Gerichten, der Jugendgerichtshilfe, der Bewährungshilfe und der Drogenberatung schon länger absehbar, dass die Überlastung und der Personalmangel bei der Justiz mindestens ebenso problematisch, wenn nicht in unserem Bereich sogar noch dramatischer sind. Das müssen wir jetzt auch politisch zum Thema mit höchster Priorität machen“, so Lochner weiter.
Der FDP-Kreisverband Viersen wird diesbezüglich umgehend Kontakt mit dem Justizministerium aufnehmen. „Wir glauben, dass das Erfolg verspricht, weil wir mit dem jetzigen Staatssekretär im Justizministerium, Dirk Wedel – vor seiner Zeit als FDP-Landtagsabgeordneter als Richter tätig – , einen direkten und kompetenten Ansprechpartner haben“, so der FDP-Kreisvorsitzende zuversichtlich.

Ebenso möchte sich der FDP-Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes aus dem Kreis Viersen mit den Problemen beschäftigen. Er sieht die Verantwortung der Krise eindeutig bei der ehemaligen rot / grünen Landesregierung: „Polizei und vor allem die Justiz sind zu Lasten der Bürger im Kreis Viersen kaputt gespart worden, obwohl der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf über das Berichtswesen die personellen Engpässe bei der Staatsanwaltschaft Krefeld bekannt waren. Das muss sich dringend wieder ändern!“

Herbstempfang mit Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Prof. Dr. Andreas Pikwart<br />
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
Prof. Dr. Andreas Pikwart

Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
Herzliche Einladung zum Herbstempfang
der FDP Ortsverbände Schwalmtal, Brüggen, Wegberg und Wassenberg

am Samstag, 16. September 2017, 12 Uhr,
Bauerncafé Bolten, Lüttelforst 185, 41366 Schwalmtal.

Wir freuen uns, dass wir gemeinsam als unseren Ehrengast

Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen bei uns begrüßen zu dürfen.

Seien Sie unser Gast – unser Herbstempfang bietet Gelegenheit über Politik, Wirtschaft und alle Themen zu diskutieren, die Ihnen wichtig sind. Anwesend sind auch unsere Kandidaten zur Bundestagswahl, Andreas Bist (Kreis Viersen) und Dr. Klaus J. Wagner (Kreis Heinsberg) sowie Dietmar Brockes, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen.

Für einen Mittagsimbiss und Getränke ist gesorgt.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung:
herbstempfang@fdp-schwalmtal.de oder Mobil 0179 49 77 228.

Wir freuen uns auf Sie:

Marco Mendorf, Ortsverband Schwalmtal
Dirk Hufschmidt, Ortsverband Brüggen
Dr. Klaus J. Wagner, Ortsverband Wegberg
Dr. Susanne Beckers, Ortsverband Wassenberg

Graf Lambsdorff: Verheimlichung von Informationen unverantwortlicher Fehler

A. G. Lambsdorff
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Lindner: Große Koalition steckt in einer Sackgasse

Christian Lindner
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